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Fachbegriff

 

Erklärung

 

ADSL

Asynchrones DSL: Schneller Download, langsamer Upload

Bandbreite

Eigentlich Bezeichnung der Breite eines Frequenzbandes von Funksystemen, häufig als Synonym für die Übertragungsgeschwindigkeit der Internetverbindung in Bit pro Sekunde (Bit/s).

bidirektional

Datenübertragung ist in beide Richtungen möglich. Synonym: rückkanalfähig

Bit/s

Maßeinheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (Bandbreite).

Bluetooth

Funk-Schnittstelle, über die Mobiltelefone, PDAs, Computer, Drucker und andere Peripheriegeräte über kurze Distanz kommunizieren können.

Breitbandkabel

Fernsehkabel, mit dem Daten in zwei Richtungen übertragen werden können ("rückkanalfähig"). Neben TV wird damit auch Internet und Telefonie realisiert.

Deckungslücke Eine Deckungslücke wird von einem Netzbetreiber ermittelt, für den der Breitbandausbau aus eigenen Mitteln unwirtschaftlich ist. In die Deckungslücke gehen die Investitionskosten für den Netzausbau ein, sowie die Betriebskosten für einen Zeitraum von sieben Jahren (bei GAK-Programm) oder 15 Jahren (bei RWP-Programm), gegengerechnet werden die in diesem Zeitraum zu erwartenden Mehrumsätze.
DOCSIS3.0 „Data Over Cable Interface Specification“ ist der Standard zur Übertragung von Internet- und Telefonie-Signalen über das Koaxialkabel. DOCSIS3.0 steht für den aktuellen, z.B. von Unitymedia genutzten Übertragungsstandard mit bis zu 150 MBit/s im Downstream.
Downstream / Download Geschwindigkeit beim Herunterladen von Daten aus dem Internet (z.B. Softwareupdates, Zugriff auf Websites).

DSL

"Digital Subscriber Line", auf Deutsch "Digitale Anschlussleitung": über vorhandene Kupferleitungen des Telefonanschlusses können Daten übertragen werden.

DSLAM

"Digital Subscriber Line Access Multiplexer" ist Teil der DSL-Infrastruktur: Das DSL-Modem des Endkunden wird über den DSLAM mit dem Hauptverteiler verbunden und stellt die Internetverbindung her.

FttB

Fiber to the Building: Glasfaserkabel bis in den Keller eines Hauses; dort erfolgt die optisch-elektrische Umsetzung der Signale, die Weiterverteilung im Haus erfolgt über WLAN oder LAN-Kabel.

FttC

Fiber to the Curb: Glasfaserkabel bis zum Bürgersteig an der Straße, wird typischerweise zur Realisierung von ADSL und VDSL-Diensten genutzt und ist auch Voraussetzung für den Einsatz von Vectoring.

FttH

Fiber to the Home: Glasfaserkabel bis in Wohnungen und Büros zu den Internet-fähigen Geräten.

GAK

Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) aus EU-Mittel, das für die Finanzierung des Breitbandausbaus in unterversorgten Wohngebieten genutzt werden kann. Das GAK-Programm ist beihilferechtlich notifiziert.

Glasfaser Über Glasfaserkabel (auch Lichtwellenleiter bzw. LWL genannt) werden Informationen durch eine Codierung von gebündelten Lichtstrahlen übermittelt. Als Lichtquelle wird an beiden Enden eine Laserquelle genutzt. Damit ist eine sehr große Bandbreite bei geringer Störanfälligkeit über weite Entfernungen möglich. Hochgeschwindigkeitsnetze werden damit gebaut.

GPRS

GPRS ("General Packet Radio Service") ist ein Standard zur Datenübertragung im Mobilfunk: Falls UMTS nicht zur Verfügung steht, kann auf das langsame GPRS ausgewichen werden.

GSM

GSM ("Global System for Mobile Communications") ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze: UMTS und HSDPA basieren darauf.

Hauptverteiler

Der Hauptverteiler ist die zentrale Stelle im Ortsnetz. Verbindung über die Kabelverzweiger zum Endkunden. Die Entfernung vom Hauptverteiler entscheidet bei einer Kupferdoppelader in Verbindung mit der Kupferleitungsqualität, welche DSL-Bandbreite beim Hausanschluss ankommt.

HSDPA

"High Speed Downlink Packet Access" (HSDPA) ist ein verbessertes UMTS-übertragungsverfahren, mit dem Datenraten von mehreren MBit/s möglich sind.

Hybridlösung

Breitband-Versorgung unter Einsatz verschiedener Technologien. Z. B. Richtfunk-Anbindung eines Ortes und kabelgebundene Anbindung der Endkunden.

ISDN

Mit ISDN ("Integrated Services Digital Network") kann auf zwei Leitungen telefoniert oder gesurft werden. Maximale Geschwindigkeit: 128 kBit/s.

Kabelverzweiger

Ein Kabelverzweiger (KVz) ist ein Schrank, der Kabelleitungen innerhalb eines Telefonortsnetzes verteilt. über Kabel ist er mit dem Hauptverteiler der Ortsvermittlungsstelle verbunden. (In Deutschland stehen hunderttausende in den Straßen.)

Letzte Meile

Letzter Abschnitt des Netzes bis zum Endkunden: Netz zwischen Kabelverteiler/Ortsvermittlungsstelle/Hauptverteiler bis zum Endgerät

LTE

"Long Term Evolution“: Mobilfunkstandard und UMTS-Nachfolger, der mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichen kann. Ermöglicht schnelle mobile Internetnutzung.

LWL

Lichtwellenleiter, Übertragungsmedium in einem Glasfaserkabel; siehe Glasfaser

Mbit/s 1.000.000 Bit werden innerhalb einer Sekunde übertragen.
Masterplan Einen technischen Netzausbau-Plan (auf Basis eines GIS-Systems), in dem Netzknoten, Backbone-Anbindung und Trassenverlauf in den Straßen (einschließlich Muffen und Schächten) und Konfektionierung der Microduct-Bündel bezeichnet man als Masterplan. Der Masterplan enthält noch keine Details für eine Tiefbau-Ausschreibung.
Microduct "Mikro-Leerrohre": kleine Kabelschutzrohre mit einem Durchmesser zwischen 25 und 100 mm zum Einziehen einzelner Glasfaserkabel, insbesondere zur Errichtung von NGA-Hausanschlussnetzen mit Glasfaserkabeln zwischen Netzknoten und Hausanschluss (FttB oder FttH).
MPLS „Multiprotocol Label Switching“ verbindet Vorteile von verbindungsorientierten mit verbindungslosen Netzen zur Erreichung einer schnelleren Verarbeitung eines Paktes durch eine vereinfachte Adressierung. Mit MPLS können verfügbare Bandbreiten besser ausgelastet werden.
NGA „Next-Generation-Access“ Netz steht für Netzwerktechnologien im Anschlussnetz zur Ermöglichung schneller Internetverbindungen mit mindestens 50 MBit/s (im engeren Sinne auf der Basis einer paket- statt leitungsvermittelten Signal-Übertragung).
Outdoor-DSLAM Im Freien stehender DSLAM in einem Multifunktionsgehäuse (MfG) mit eigener Stromversorgung und Kühlung. Ersetzt den bisherigen Kabelverzweiger (KVz).

Powerline

Internetzugang mit modulierten Signalen über das Stromkabel; primär zur Inhouse- oder Campus-Vernetzung.

PPP "Private-Public-Partnership" beschreibt ein Gemeinschaftsunternehmen von öffentlichen Institutionen und privatwirtschaftlichen Unternehmen.

Rate Adaptive Mode (RAM)

Ein DSL-Anschluss im RAM-Modus schöpft die maximal mögliche Geschwindigkeit aus. Ohne RAM wird die Datenrate technisch limitiert.

Richtfunk

Technik zur Fernübertragung von Daten mit Funkwellen zwischen zwei festen Punkten. Richtfunk kann in entlegene Orte Breitband-Internet bringen, das lokal wieder kabelgebunden verteilt wird.

RWP Mit dem „Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm“ (RWP) können in NRW im Rahmen der EU-Gemeinschaftsaufgaben Maßnahmen zum Breitbandausbau in unterversorgten Gewerbegebieten finanziert werden, sofern das Gewerbegebiet in der ausgewiesenen Förderkulisse liegt.
Satelliten-Breitband Drahtlose Internetnutzung per Satellit: Der Upstream muss entweder per Telefonleitung erfolgen oder bei bidirektionalen Verbindungen über den Satelliten. Downstream-Geschwindigkeiten bis 20 Mbit/s, längere Ping-Zeiten als bei terrestrischen Lösungen.

SDSL

Synchrones DSL: Die Datenübertragung ist in beide Richtungen (Up-/Download) gleich schnell.

Standleitung / Direktverbindung

Permanente und feste Internet-Verbindung, in der Regel durch eine eigene Glasfaser Punkt-zu-Punkt Verbindung, aber auch auf der Basis von Kupferleitungen möglich.

Tripleplay

Telefon, Internet und TV von einem Anbieter.

UMTS

"Universal Mobile Telecommunications System": Mobilfunkstandard, mit dem Datenübertragungsraten von wenigen MBit/s möglich sind.

Upload

Hochladen von Daten (z.B. Pflege von Websites, Versand von E-Mails)

Upstream / Upload

Datenübertragung vom Endkunden ins Internet (z.B. Hochladen von Internetseiten)

Vectoring Vectoring ist eine neue Übertragungstechnik für VDSL, bei der neue Kanalkarten in den Multifunktionsgehäusen der Outdoor-DSLAMs eingesetzt werden. Durch ein neuartiges Störunterdrückungsprotokoll werden mit Vectoring Übertragungsraten bis 100 MBit/s erreicht.
VDSL VDSL ("Very high-rate Digital Subscriber Line") ist eine Weiterentwicklung von DSL: Geschwindigkeiten bis zu 75 MBit/s sind damit möglich.

Video-On-Demand

deutsch "Video auf Abruf": Digitale Videos können bei Bedarf per Internet heruntergeladen werden. Dafür ist ein Breitbandanschluss mit mehreren MBit/s nötig.

Voice over IP

Telefonie per Internet: Sprachdaten werden am Computer / Router digitalisiert und per Internet übertragen; zunehmend als Standard für die Sprachübertragung im Festnetz genutzt.

Wirtschaftlichkeitslücke

Die Wirtschaftlichkeitslücke entspricht der Deckungslücke für Gebiete, die nach den Kalkulationen eines Betreiber für einen Ausbau unwirtschaftlich sind. Kalkuliert wird die Wirtschaftslichkeitslücke als Differenz von Investionen und Betriebskosten mit zu erwartenden Mehrumsätzen.

WiMAX WiMAX ("Worldwide Interoperability for Microwave Access") ist eine Funktechnik für Breitband-Internet, die in lizensierten Frequenzbändern und in lizenzfreien Bändern (>5 GHz) betrieben wird. In Deutschland fünf lizensierte Netzbetreiber (Clearwire, Inquam Broadband, DBD Deutsche Breitbanddienste, Televersa, MGM Production Group)

WLAN

 

Wireless-LAN: lizenzfreier Funkstandard für drahtlose Internetverbindung mit einer Reichweite bis 300 Meter. Viele Laptops, Handys, PDAs werden per WLAN an Router oder Hotspots angebunden (Frequenzbänder 2,4 GHz und > 51 GHz).

Zweckverband Zusammenschluss mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften, in Verbindung mit Breitbandausbau z.B. mit dem Zweck, Synergien für den Breitbandausbau zu nutzen.

 

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